Pelarne mit einer der ältesten Holzkirchen in Schweden und Astrid Lindgren

Nur wenige Kilometer von Vimmerby entfernt, befindet sich ein kleines Idyll, das man sich unbedingt einmal ansehen sollte. Pelarne, ein kleines Dorf, besitzt eine der ältesten Holzkirchen Schwedens und mit ihr verbunden ist auch ein Kapitel der Lebensgeschichte von Astrid Lindgren. Wer also ein wenig in die Vergangenheit eintauchen möchte, ist hier genau richtig, zumal die Fahrt durch eine der schönsten Landschaften in Småland geht.

Pelarne Holzkirche

Pelarne Holzkirche

Vimmerby ist den meisten Menschen hierzulande ein Begriff. Die Astrid Lindgren Welt für Kinder ist in jedem Jahr der Anlaufpunkt für viele Urlauber. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich allerdings zwei Ortschaften, die viel mit der Vergangenheit der berühmten Schriftstellerin und ihren Geschichten zu tun. Sevedstorp, bekannt aus den Filmen „Die Kinder von Bullerbü“ haben wir schon beschrieben, aber nur wenige Kilometer weiter wartet mit Pelarne ein weiteres interessantes Dorf.

Pelarne mit einer der ältesten Holzkirchen in Schweden und Astrid Lindgren

Pelarne Kirche

Pelarne Kirche

Mit seiner Größe kann Pelarne wirklich nicht punkten, denn das idyllische Dorf im Herzen der schwedischen Landschaft kommt eher beschaulich daher. Vielmehr ist die Holzkirche, deren Spuren zurück ins Jahr 1200 führen, machen es so sehenswert. Bis zur heutigen Zeit konnte man die Kirche bewahren, obwohl eine königliche Verordnung von 1176 vorschrieb, dass zukünftig alle Kirche aus Stein gebaut werden mussten. Zudem wurden viele der alten Holzkirchen abgerissen, weil sie als Zeichen der Armut für eine Gemeinde galten.

Nicht so in Pelarne, denn hier ist fast alles noch so erhalten, wie einst im Mittelalter und die Kirche ist immer noch aktiv mit ihren Gottesdiensten. Zudem hat sie eine interessante Geschichte zu bieten, denn hier heirateten 1905 Samuel August Ericsson und Hanna Jonsson, die Eltern von Astrid Lindgren. Außerdem war Schwedens bekannteste Schriftstelle in Pelarne oft zu Gast, um die eigene Großmutter zu besuchen. Die Fahr nach Pelarne lohnt sich somit auf jeden Fall.

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